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"Clavenna", der Schlüssel der Alpen, war schon bei den Römern ein wichtiges Zentrum auf der Reise gegen das Becken des Rheins. Heute ist es ein blühendes touristisches und kulturelles Städtchen mit einem außerordentlich gut erhaltenem historischem Stadtkern. Erwähnenswert unter den Museen sind das Schatzmuseum und die alte Mühle von Bottonera. Einen Besuch wert ist auch der botanisch-archäologische Park Paradiso und jener der Marmitte dei Giganti.

Schatzmuseum
Im Inneren der eindrucksvollen Kollegiatkirche San Lorenzo werden im Museum eine reiche Anzahl von kostbaren Messgewändern und Kirchenzubehör, ein seltener Musikcodex aus dem 11.Jh. und ein Meisterstück der mittelalterlichen Goldschmiedekunst, die "Pace di Chiavenna", ein Evangeliar-Einband aus dem 12.Jh., eine Goldreliefarbeit mit Edelsteinen und wertvollen Miniaturen, aufbewahrt.

Taufbecken - San Lorenzo
Es stammt aus dem Jahre 1156 und ist aus einem einzigen Stück Topfstein von einem Durchmaß von 180 cm und einer Höhe von 83 cm gefertigt. Auf seinem Rand ist eine Inschrift gemeißelt, die an die Namen der Konsule der zwei Gemeinden, die das Werk in Auftrag gaben und an den Künstler, der es ausführte erinnert. Das Relief, das das Becken schmückt, beschreibt die Zeremonie des Heiligen Samstags, an dem das Wasser für die Taufe geweiht wurde.

Mühle von Bottonera
Sie befindet sich im alten Handwerksviertel von Chiavenna und ist ein seltenes Beispiel der Industriearchitektur. Noch heute fühlt man sich dort in die unermüdliche Arbeitsatmosphäre der Müller des 19.Jh. zurückversetzt. Auf den vier Stockwerken kann man die kunstvolle Schreinerarbeit dieser Holzkonstruktion bewundern.

Botanischer - archäologischer Park "Paradiso"
Eingeschlossen im weitläufigen Naturschutzgebiet "Marmitte dei Giganti", bietet der botanisch - archäologische Park "Paradiso" die Möglichkeit verschiedenste botanische Arten und zahlreiche archäologische und geschichtliche Reste zu sehen, sowie sich eines guten Blicks über das ganze Tal zu erfreuen.
Es besteht die Möglichkeit den Turm "Torrione" mit der naturalistischen Abteilung des Chiavenna Tals zu besichtigen.

Park "Marmitte dei Giganti"
Formationen, die auf die Eiszeit zurückgehen: geglättete Felsen, Furchen, Becken, aber vor allem die "Marmitte dei Giganti", tiefe Trichter, die die Schmelzwasser der Gletscher in den Felsen hinterlassen haben. Das Wort "marmitta" (Kochtopf/Speisekessel) ist der richtige Ausdruck zur Bezeichnung der runden Becken, die die Bauern seit jeher in den Wäldern sahen: Die Form erinnert an einen Kessel und die Maße lassen an Riesen denken.



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