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Wanderweg
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Wer Natur, Dörfer und Kunst dieses wundervollen Tales kennen lernen möchte,
sollte nicht versäumen, auf der "Via Bregaglia" durchs Bergell zu gehen.
Die "Via Bregaglia" besteht fast ganz aus Waldwegen und leicht begehbaren,
immer gut markierten Pfaden (rot/weisse Markierung), mit vielen Haltemöglichkeiten.
Der Pfad beginnt bei der Burg Belvedere von
Maloja(14) (nahebei zahlreichen
Gletschermühlen), folgt der Trasse des Malögìn bis auf die Ebene von Cavril hinunter,
säumt auf einer kurzen Strecke die Kantonsstrasse, streift die Ruinen von San Gaudenzio (12)
und steigt ab nach
Casaccia (13).
Hier geht es über die Strasse und eben fort durch einen herrlichen Tannenwald bis zu
den Häusern von Löbbia. Von dort wandert man auf einem kleinen Strässchen abwärts,
über die Hauptstrasse, und weiter auf einem Fussweg bis Röivan.
Hier betritt man einen wunderschönen Wald und streift zweimal die Hauptstrasse bis nach Pranzaira.
Nun verläuft der Pfad neben der Strasse bis Crot, wo er rechts abbiegt, in die Richtung
einer alten Brennerei; dann leicht abwärts weiter bis über die asphaltierte Strasse,
die zum Campingplatz und nach Roticcio hinaufführt.
Noch ein kurzes Stück durch den Wald und man erreicht die ersten Häuser von
Vicosoprano (12) und das schöne alte Dorfzentrum (Palazzo Pretorio).
Quer durchs Dorf und über die Hauptstrasse, geht der Weg in der Nähe der Post
weiter durch den Wald bis
Borgonovo (11),
wo kurz nach der Siedlung die Kirche San Giorgio steht und der Friedhof mit dem Grab des
Bildhauers Alberto Giacometti, dann folgt man der Hauptstrasse nach
Stampa (10)
(Verkehrsverein des Bergells) bis zum Bergeller Talmuseum in der Ciäsa Granda (11).
Noch ein kurzes Stück entlang der Strasse (rechts ein interessantes altes Steingrab)
bis zur Abzweigung über die Brücke nach Coltura (Palazzo Castelmur 10).
Am Dorfeingang biegt man links ab und folgt der asphaltierten Strasse bis zum Weiler Caccior.
Gleich nach den letzten Häusern teilt sich die "Via Bregaglia"
bis zur italienischen Grenze in zwei Varianten.
Die erste folgt dem Fahrweg weiter talwärts bis auf die alte Hauptstrasse,
auf der man ein kurzes Stück wieder aufwärts geht, rechts auf den Hügel mit
Burg und Kirche von Nossa Donna (10), und von da nach
Promontogno (8) hinunter.
Hier nimmt man das kleine Strässchen nach
Bondo (7),
durch das bezaubernde Crotti-Gebiet, durchquert das anmutig Dorf und geht weiter Richtung Castasegna,
auf einem schönen Fahrweg ein Stück in den Wald hinein bis oberhalb der Hütten von Casnac
(Blick über das italienische Bergell) und dann mit einigen Kehren zum Dorf hinunter.
Auf der zweiten Variante erklimmt man auf stellenweise steilem Pfad die grosse Terrasse,
auf welcher das berühmte Dorf
Soglio (9) liegt,
mit der prächtigen Sicht ins Val Bondasca (8): nicht zu versäumen das Mittagslicht auf
den Gipfeln Badile, Cengalo und der Sciora-Gruppe. Nach Soglio folgt man ein Stück weit
der asphaltierten Strasse nach Promontogno bis zur Kurve, wo rechts ein Weg zum
wunderschönen Caroggia-Wasserfall abzweigt, und durch den Tunnel hinter diesem zum
prachtvollen Kastanienwald von Brentan (7) führt, der heute noch fleissig bewirtschaftet wird.
Nach dem Grenzübergang geht es unterhalb der Kantonsstrasse weiter bis zur Vigna-Brücke.
Von hier steigt der Hauptweg wieder zur Talstrasse hinauf und auf ihr geht es anschliessend
weiter bis
Villa di Chiavenna (3), wobei man durch die alten Ortsteile
Ca' Scattoni (mit der "Contrada di Specc" und dem "Sas del Quartìn"; in der Nähe die Crotti
von Motta - 6), S. Sebastiano und Ponteggia kommt (mit der restaurierten Weinkelter aus dem 17. Jh.).
Eine andere Wegvariante führt dagegen über die Vigna-Brücke
hinüber und hinauf zu den Weilern Chete, S. Barnaba und Canete, von wo ein schöner
Saumpfad mit Steinstufen, gesäumt von alten Kreuzwegkapellen, zum Staudamm absteigt.
Der Pfad setzt sich auf der linken Seite fort bis zur Fraktion Giavera, überquert
dann die Mera und führt auf einem Strässchen aufwärts bis er wieder auf die Hauptroute
trifft, die von Ponteggia herabkommt. Hat man die Kantonsstrasse überquert, geht es
auf einer asphaltierten Strasse weiter in Richtung der Kastanienwälder von Bregalone,
wo man links einen Pfad nach Santa Croce einschlägt, mit der bezaubernden Chiesa
Rotonda und der Kirche San Martino (5), letztere auf der gegenüberliegenden Talseite
im Weiler Aurogo. Von Aurogo geht der Weg rechts abwärts auf einem schönen, gepflästerten
Abschnitt ("Strecion") bis zum asphaltierten Strässchen, das nach Borgonuovo führt,
bei der Ausgrabungsstätte von Piuro. Man geht quer durchs Dorf in Richtung der
majestätischen Acquafraggia-Wasserfälle (4) und aufwärts nach Sant'Abbondio (Museum von Piuro).
Si varca il greto del torrente
Valledrana per scendere a
Prosto (2) (Palazzo Vertemate)
dirigendosi verso l'antico
Ospitale e la Chiesa dell'Assunta, oltre la Mera. Si continua costeggiando il fiume
entrando nel suggestivo Parco delle Marmitte dei Giganti, raggiungendo in breve
la cittadina di
Chiavenna (1) nei pressi del Museo della Valchiavenna presso la Comunità
Montana e del Parco del Paradiso.